Success Stories – Wissens / Transfer / Zentrum West

Success Stories

Im Rahmen des WTZ West wurde bereits viel Spannendes realisiert. Von erfolgreichen Events über Vorträge, von Konzepten bis hin zu Videos können Sie sich hier einen Überblick darüber verschaffen, woran unsere Projektpartner arbeiten!

MacroScope – Wie Geoinformatiker die Welt sehen

Der neue Imagefilm „MacroScope“ wurde anlässlich des 30. Jubiläums der Geoinformatik der Universität Salzburg auf der AGIT 2018 (AGIT30 – me | places | spaces) präsentiert. Diese Konferenz und zugleich Expo ist eine der vielen Aktivitäten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität und trägt stark zur Internationalisierung bei. Der Imagefilm leistet einen aktiven Beitrag, den Forschungsbereich Geoinformatik einer breiten Öffentlichkeit, potentiellen Wirtschaftspartnern und künftigen Studierenden näher zu bringen.

In diesem Film werden Einsatzgebiete sowie Methoden der Geoinformatik (Z_GIS) skizziert und veranschaulicht. Z_GIS ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Geoinformatik an der Universität Salzburg. Sie verbinden Grundlagenforschung und angewandte Forschung und nehmen eine führende Position in der postgradualen Geoinformatik-Ausbildung ein. Zahlreiche Outreach-Aktivitäten lassen auch die Öffentlichkeit an ihrer Forschung teilhaben. Mit innovativen räumlichen Konzepten und Methoden unterstützen sie Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Als interfakultärer Fachbereich entwickeln sie räumliche Kompetenzen über Disziplinen hinweg und bieten Absolventen Präsenz- auch als Fernstudien (Unigis) an. Ihr globales Netz an Partnern aus Wissenschaft und Industrie bildet eine starke Plattform für wissenschaftliche Zusammenarbeit und die Mobilität Studierender.

Jetzt auf YouTube und Vimeo!

Kontakt: Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: Hans-Christian Gruber (Universität Salzburg)

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WTZ-Gesamttreffen 2018 in Obergurgl

Am 20. – 23. Juni fand das Gesamttreffen der WTZ West, Ost und Süd in Obergurgl im Tiroler Ötztal statt. Im Universitätszentrum der Universität Innsbruck zogen die Mitglieder der Wissenstransferzentren auf 1.900m Höhe Bilanz über die letzten vier Projektjahre, präsentierten und diskutierten Best Practice Projekte und entwickelten Strategien für die Zusammenarbeit nach Ende der Programmlaufzeit. Zu den bisherigen Erfolgen des Wissens- und Technologietransfers in Österreich und zum Ausblick auf zukünftige Entwicklungen referierten Daniela Kopriva-Urbas vom BMBWF und Sabine Matzinger vom BMDW.

Ein weiterer Programmschwerpunkt war das Thema Ausgründungen und Spin-Offs. Referenten der INiTS gaben Einblick in ihr neues Beteiligungsmodell und ihre Initiative „START:IP“ zur Vermittlung von Gründern und Technologien. Vortragende der FFG präsentierten Neuerungen bei dem Förderprogramm Spin-Off Fellowships und besprachen Lessons Learned aus der ersten Ausschreibungsrunde.

Eine Wanderung durch das Naturdenkmal Obergurgler Zirbenwald und eine Fahrt auf die Hohe Mut mit Ausblick auf mehrere Tiroler Gletscher boten den Rahmen für den informellen Austausch während des Treffens. Die Mitglieder von insgesamt 19 österreichischen Universitäten konnten in luftigen Höhen ihre unterschiedlichen Projekte diskutieren, neue Kontakte knüpfen und bestehende Netzwerke vertiefen.

Kontakt: Katharina Pöllmann (Universität Innsbruck)

Fotos: David Lederbauer (Universität Innsbruck)

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Erfolgreicher Abschluss der Reihe „MedTech Science Day“

Das virtuelle MedTechLab, ein WTZ-West-Projekt, das gemeinsam von der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) und dem Management Center Innsbruck (MCI) in Kooperation mit der Standortagentur Tirol ins Leben gerufen wurde, bietet seit einiger Zeit ein neues innovatives Format für Information, Innovation, Schulungen, Netzwerke und Kooperationen. Ein besonderes Highlight stellten hier die MedTech Science Days dar. Insgesamt besuchten 160 Personen die fünf Termine. Jeweils im Anschluss fanden Get2Gether statt, bei denen bestehende Netzwerke gepflegt und der Weg für neue Kooperationen bereitet wurden.

Mit dem 5. MedTech Science Day endete am 12 Juni 2018 die vom MedTech Lab initiierte Reihe, in der die Universitäten in Innsbruck und Hall ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik WissenschaftlerInnen, VertreterInnen der Wirtschaft, sowie interessierten Studierenden vorstellten. Dieses Mal nutzen 35 TeilnehmerInnen die Gelegenheit sich vor Ort über die Forschungen in diesem Bereich an der MUI, der Leopold Franzens Universität (LFU), dem MCI, sowie der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften (UMIT) in Hall zu informieren und einen Blick in die Labore werfen zu können. Das MedTechLab bietet darüber hinaus Fortbildungen oder aber Exkursionen zu innovativen MedTech Firmen an (aktuelle Veranstaltungen). Aktuell werden am MCI digitale Microlectures zu den Themen Grundzüge IPR, Entrepreneurship – Einführung, Business Modelling sowie Medizinproduktezulassung produziert. Diese Videos stehen im Anschluss allen kostenfrei zur Verfügung. Der Höhepunkt dieses letzten WTZ West  Jahres wird der Partnering Day am 11.10.2018 im Haus der Begegnung in Innsbruck zu dem wir recht herzlich einladen. Kontakt: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

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Infoveranstaltung zum Spin-off Fellowship Programm der FFG

Die Universität Innsbruck (LFUI) und die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) luden am 17.05.2018 zur „FFG Spin-off Fellowship – Infoveranstaltung“ im Rahmen des WTZ West ein.

Dr. David Lederbauer von der LFUI stellte das Fellowship Programm, das universitäre Ausgründungen fördern soll, mit allen Eckpunkten vor. Auf der Agenda fanden sich außerdem Hinweise zu „Dos and Don‘ts bei der Antragstellung“, „Lessons Learned aus der 1. Ausschreibung“ sowie Beispiele einer Verwertungsvereinbarung der LFUI. Dank seiner Erfahrungen konnte Dr. Lederbauer den fast 20 TeilnehmerInnen aus Innsbruck  (LFUI, MUI und MCI), aber auch aus Salzburg und Kufstein, noch einige wertvolle Tipps geben. Weitere Informationen zum Fellowship- Programm:

Text & Foto: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

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Innovation Days 2018 in Salzburg

„5 Challenges – 5 companies & you and your team!“ – unter diesem Motto haben sich 80 Studierende unterschiedlichster Fachdisziplinen bei den Innovation Days in Salzburg (vom 25. – 27. April 2018) für 48 Stunden zusammengefunden, um zu netzwerken, im Team zu arbeiten und kreativ Lösungen für Problemstellungen zu finden. Ihnen wurde von fünf unterschiedlichen Firmen fünf verschiedene Praxisprobleme präsentiert, wobei sie sich ein Praxisproblem aussuchen konnten. Dir Innovation Days fanden in der TriBühne in Lehen – dank der Wissensstadt Salzburg – statt.

Die Initiatorin Prof. Katja Hutter hat das originelle Veranstaltungsformat nach Österreich „geholt“. Sie veranstaltet die Innovation Days in Salzburg und in Innsbruck  (6. – 8. Juni in Innsbruck) und adressiert eine Vielzahl an Thematiken:

  • Teamgeist unter jungen Menschen fördern
  • Kreativität bei problemorientiertem Arbeiten herausfordern
  • Studierende mit Unternehmen zusammenzubringen (Kontakte knüpfen & Scouting künftiger Fachkräft)

Diese Firmen waren 2018 dabei:

  • Interspar
  • Sony DADC
  • Stiegl
  • W&H Dentalwerk Bürmoos
  • Wüstenrot

Am letzten Tag präsentierten die Teams ihre Ideen und Prototypen mittels Pitch auf der Bühne des Veranstaltungsortes. Eine Jury entschied über die besten Idee und zeichnete die Teams mit den originellsten Einfällen mit einem Preisgeld aus.

Weitere Links:

Text: Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: Simon Haigermoser

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Lange Nacht der Forschung (LNF)

Am Freitag, den 13.04.2018 öffneten wieder verschiedenste Einrichtungen ihre Tore um Forschung und Wissenschaft der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch das WTZ West war durch die unterschiedlichen Servicezentren vertreten. Die Vorbereitungsphase mit entsprechenden KommunikationsHUBs hat sich in allen Fällen bewährt! Unsere Forschenden haben sich viele tolle Dinge einfallen lassen, um die Besucherinnen und Besucher – jung und alt – für Forschung zu faszinieren.

Innsbruck

Das Servicecenter Forschung der Medizinischen Universität Innsbruck, war unter dem Motto „Science in Cinema: Wie kommt Wissenschaft ins Kino“ dabei. Die drei bisher entstandenen Patentvideos, die unter der Federführung der Kunstuniversität Linz entstanden, wurden gezeigt.

  1. MAYBE PALERMO – or what E100304 is all about
  2. RHINOSPIDER – An Operation in Three Acts
  3. BATTERY BETTY

Dokumente, Plakate und Fotos zeigten den Weg von der Patentschrift bis hin zum fertigen Patentvideo. Das Angebot fand großen Anklang und zahleiche Besucher nutzten auch die Gelegenheit Herrn Prof. Dr. Freysinger, Erfinder der „Rhinospider“-Technologie direkt vor Ort Fragen zu seiner Erfindung und der Umsetzung als Film zu stellen.

Salzburg

Nach den zwei Kommunikationsworkshops in den vorigen Monaten haben Forschende und vor allem auch Nachwuchsforschende ihre gewählten Themen besucherfreundlich aufbereitet und interaktiv gestaltet. Wie das Magazin Terra Mater im April (S. 129) berichtet, benötigt eine Venussliegenfalle 100 Millisekunden um zuzuschnappen und genau das konnte bei der LNF18 experimentiert werden. Weitere Highlights waren das Malen mit Augen (Eyetrackingtechnologie), das Handvenenscannen als mögliche Alternative zum Fingerabdruck?, Flugsimulationen zum selbst Ausprobieren und eine qualmende Physikshow.

Bilder und Eindrücke von der LNF18.

Text: Pamela Schech & Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: Salzburg Research, David-Christian Delius (MUI)

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 WTZ Training Days

Am 27. Februar 2018 fanden an der Universität Salzburg die WTZ Training Days unter dem Titel „Kreativ zum erfolgreichen Geschäftsmodell mit dem Business Model Canvas“ statt. Über 30 TeilnehmerInnen hörten gespannt Ines Haberl von der FFG zu. Sie erklärte die Dos & Don’ts zum Thema Businessplan in der Projektantragsphase und ging in diesem Zusammenhang konkret auf wirtschaftliche Aspekte ein.

Anschließend begleitete Irina Röd die Gruppe mit ihrer Expertise. Im Fokus ihres Workshops standen die Ideen und Geschäftsmodelle der TeilnehmerInnen selbst. Mittels der Methode des Business Model Canvas vermittelte sie sehr anschaulich und kreativ, wie Geschäftsmodelle innovativ (weiter-)entwickelt und kompakt visualisiert werden können. In Kleingruppen wurden sechs Ideen aus der Gruppe besprochen, kritisch hinterfragt, erweitert und auf Papier gebracht sowie in der großen Gruppe diskutiert.

Als Zielgruppe wurden MitarbeiterInnen der Forschungsservicestellen (Drittmittelservice, Rechtsabteilung, Technologietransfer), AntragstellerInnen von Drittmittelprojekten, Startups und Gründungsinteressierte angesprochen. Die buntgemischte Gruppe fand in den Pausen und im interaktiven Workshop Zeit zum Netzwerken und mögliche Kooperationen auszuloten.

Text: Alexandra Böhm & Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: Alexandra Böhm (Universität Salzburg)

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Ideengarten 2018 – Der erste österreichische Startup Roadtrip

Auf der über 700 km langen Ideenreise mit einem amerikanischen Schoolbus tüftelten 21 Studierende in fünf Teams an ihren Gründungsideen. Jeden Tag besuchten sie eine andere Landeshauptstadt: Innsbruck, Salzburg, Linz, Wien und Graz. Insgesamt 72 Stunden oder fünf Tage – vom  19. bis 23.2.2018 – gab es für die IdeengärtnerInnen fachlichen Input und Netzwerkmöglichkeiten innerhalb des österreichischen Startup-Ecosystems.

Der Ideentrip

Während des Roadtrips gab es jeden Tag spannende Themen und Expertise. Die gemeinsame Reise startete in Innsbruck mit dem Hauptaugenmerk auf Teambuilding. Jedes Team entwickelte in dieser Woche eine eigene Gründungsidee mit dem Ziel diese in Graz vor einer Jury zu pitchen. Unterstützt wurden sie durch tägliche Workshops zu Zukunftstrends, Design Thinking, Business Modeling und Pitchtraining. Unterstützung gab es auch von regionalen MentorInnen und Startups.

„Es war eine verrückte Reise, die meine besten Erwartungen noch meilenweit übertroffen hat. Dieser Roadtrip war für mich viel weiter als 700 km, und viel länger als 5 Tage. Er hat meinen Horizont erweitert, meine Motivation entflammt und meine Hoffnung auf eine bessere Zukunft für unsere Gesellschaft potenziert.“
(Teilnehmerin am Ideengarten 2018)

Ideen zum Blühen bringen

Die Bandbreite der Ideen wurde durch die unterschiedlichen akademischen Fachrichtungen der IdeengärtnerInnen sichtbar, die von Molekularbiologie über Psychologie bis zu Ingenieurswissenschaften reichte.

  • Findyourtravelbuddy – der Reisepartner um Erlebnisse zu teilen.
  • Herbz – das THC-freie Hanfpflänzchen gegen chronische Krankheiten zum Selberziehen, das letztlich bei der Jury auch als Sieger hervorging.
  • Marina Finder – das Hafenbuchungssystem für Segler u.a. mit einer Hafenplatzübersicht.
  • Mineral Gold – das Proteinbier für Sportler
  • Procon – die Applikation zur digitale Maschinenlogbuch u.a. für Gerätesharings in Großunternehmen

Fünf Universitäten

Fünf Universitäten (Uni Innsbruck, Uni Salzburg, Uni Linz, WU Wien, Uni Graz) schlossen sich zusammen, um gemeinsam den Ideengarten bereits zum dritten Mal durchzuführen. Finanziell ermöglicht wurde der Ideengarten durch die drei Wissenstransferzentren, gefördert von  AWS und dem Wissenschaftsministerium.

Text: Birgit Wimmer-Wurm (JKU) und Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: (c) Marius Quast

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2. MedTech Science Day – Innsbruck

Am 22. Februar 2018 nahmen ca. 40 WissenschaftlerInnen am 2. MedTech Science Day teil. Im Rahmen des Angebots der virtuellen Plattform MedTech Lab, wird monatlich ein MedTech Science Day angeboten. Hier besteht die Möglichkeit sich über die aktuellen Forschungen zu informieren. Das MedTech Lab wurde von der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI), dem Wissenstransferzentrum (WTZ) West sowie dem Management Center Innsbruck (MCI) gegründet.

Im Fokus bei diesem Treffen stand die Expertise des MCI im Bereich der Medizintechnik. Einführend in den Nachmittag wurden die Studienprogramme des MCI präsentiert. Anschließend waren alle BesucherInnen zu einer Führung durch das Lab eingeladen. Hierbei konnten sie Einblicke in die Forschungsprojekte (haptics, electronics, radio frequency ablation, sports engineering, and flow measurement) gewinnen. Nach der Besichtigung des Labs diskutierten Forschende und BesucherInnen primär über Möglichkeiten zur Kooperation und zur Ausweitung des Netzwerks.

Kontakt & Foto: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

Text EN: Barbara Fehr (Management Center Innsbruck)

Text DE: übersetzt von Tanja Kohn (Universität Salzburg)

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WTZ West setzt erfolgreiche Workshop-Reihe „Schutzrechte und Verwertung“ fort

In drei Workshops werden verschiedene Schwerpunkte im Bereich des Technologietransfers behandelt. Als PartnerInne für diese Initiative konnten neben der Medizinischen Universität Innsbruck, auch die Ascenion GmbH und die Startup Tirol GmbH gewonnen werden.

Die Reihe startete am 8.Feber 2018 mit „Commercialization and Protection of Life Science Software“. Hierbei zeigtenDr.in Dior Baumjohann und Dr.in Eva Riemann von Ascenion erläuterten ausführlich, Besonderheiten und Fallstricke im Umgang mit der eigenen Softwareentwicklung. Außerdem wurden spannende Verwertungsmöglichkeiten mit besonderem Fokus auf den Bereich Life Science aufgezeigt.

Fortgesetzt wird die Reihe am 8 März 2018 mit dem interaktiven Workshop „I have an Invention, now what? und am 15 Mai 2018 mit einem Workshop über die Kommerzialisierung im Bereich Medizintechnik. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.i-med.ac.at/forschung/fortbildung.html.

Kontakt: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

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Format: KommunikationsHub für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Der KommunikationsHub war als Vorbereitungsworkshop für die Lange Nacht der Forschung 2018 konzipiert. Er richtete sich an Uniangehörige vom PhD-Level aufwärts, die sich dafür interessierten, bei der Langen Nacht der Forschung im April 2018 ihr Forschungsthema der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, aber noch nicht genau wussten, wie sie an dieses Vorhaben herangehen sollten.

Der Workshop selbst bestand aus zwei Terminen, einem im November 2017 und einem im Januar 2018, bei denen Sarah Funk (Science Center Netzwerk) und Silvia Prock (Uni Innsbruck) die TeilnehmerInnen begleiteten. Neben den Workshops wurden vom Organisationsteam persönliche Gespräche, Hilfe bei der Formulierung der Texte sowie bei der Suche nach Fotos für die visuelle Darstellung des Themas angeboten.

Bei dem ersten Termin wurden verschiedenste interaktive Wissensformate – beispielsweise Experimente, Rollenspiele, Exhibits, Shows und Vorführungen sowie Tinkering – vorgestellt und, von der Theorie in die Praxis, auch selbst ausprobiert. Von der Theorie in die Umsetzung wurde an den konkreten Ideen der TeilnehmerInnen gearbeitet. Als Vorbereitung auf den zweiten Workshop vertieften die TeilnehmerInnen diese Ideen und verschriftlichten sie als Konzept.

Bei dem zweiten Termin ging es primär um Vermittlungsstrategien. Die überarbeiteten Konzepte wurden in der Gruppe vorgestellt und gemeinsam diskutiert. So hatten die TeinehmerInnen die Chance, vorab Feedback voneinander und weitere Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Wissenschaftskommunikation zu bekommen. Es ging dabei bis in die Details: Anhand von theoretischem Input der Referentinnen wurden die Texte sprachlich bzw. textlich gegenseitig analysiert.

Das Feedback der TeilnehmerInnen zum KommunikationsHub war sehr gut. Das Organisationsteam hat beobachtet, dass durch die Workshops und die Begleitung die Ideen, das Konzept zur Umsetzung sowie die Texte an Qualität gewonnen haben. Selbst jene TeilnehmerInnen mit mehr Wissenschaftskommunikationserfahrung konnten durch die vielen neue Anregungen und Feedbackrunden profitieren.

Kontakt & Fotos: Annemarie Hochkönig (Universität Salzburg)

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Die neue Medical Device Regulation (MDR) und ihre Auswirkungen auf klinische Prüfungen

Motivation für diese Informationsveranstaltung war die neue Medizinprodukteverordnung. Sie heißt Medical Device Regulation – kurz: MDR – und muss ab dem 26. Mai 2020 umgesetzt werden. Die neue Richtlinie wird die bisherigen Richtlinien (93/42/EWG MDD, 90/385/EWG AIMD) ersetzen. Dies betrifft ForscherInnen, WissenschaftlerInnen und die Produktion von Medizinprodukten. Auch Ideen, die in den nächsten Jahren geplant sind, müssen die neuen Regularien bereits umsetzen.

Zu diesem Thema veranstalteten das Wissenstransferzentrum West, die Medizinische Universität Innsbruck, das Koordinierungszentrum für Klinische Studien und die Standortagentur Tirol gemeinsam am 23. Jänner 2018 diesen Informationstag. Frau Sabine Embacher, Leiterin des Koordinierungszentrums für Klinische Studien begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung und leitete ins Thema ein. Anschließend  boten zwei Referenten Einblicke und Hintergrundinformationen über die umfangreichen Änderungen und Neuerungen der Verordnung und ihre Auswirkungen auf klinische Prüfungen.

Daniel Rubisoier, Qualitätsmanager im Koordinierungszentrum für Klinische Studien, bot einen anschaulichen und zugleich verständlichen Überblick über die bevorstehenden Änderungen. Darüber hinaus zeigte er künftige Herausforderungen und Anforderungen an Forschende und Hersteller im Bereich Medizinprodukte auf. Anschließend stellte Martina Mitrovic, Monitorin im Koordinierungszentrum für Klinische Studien, den aktuell einzuhaltenden Weg „von der Einreichung bis zur Durchführung einer klinischen Prüfung“ für Medizinprodukte vor.

Abschließend wurde die Thematik in großer Runde diskutiert. Das Thema der Sicherheitsklassen zur Einteilung der Medizinprodukte stand hierbei im Mittelpunkt. Diese können sich mit der neuen Verordnung verschieben, was wiederum einen deutlichen Mehraufwand hinsichtlich Zertifizierung und Zulassung bedeutet. Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt war die Dokumentation, die für eine Zertifizierung ab 2020 rückwirkend beigebracht werden muss. Gerade wegen der Neuerung der rückwirkenden Dokumentation war es sehr wichtig auf die Thematik hinzuweisen und weiter einzugehen. Somit konnten alle von dieser Veranstaltung profitieren.

Die Veranstaltung war mit 35 Teilnehmern sehr gut besucht und wurde allgemein äußerst positiv beurteilt. Besonders positiv wurden die gut aufgeschlüsselten Erläuterungen der einzelnen Kapitel der neuen Verordnung durch Herrn Rubisoier aufgenommen. Trotz ihrer Komplexität wurde der teilweise komplizierte Sachverhalt verständlich vermittelt und alle Fragen klar beantwortet.

Download Programm (PDF)

Kontakt & Foto: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

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