Success Stories

Im Rahmen des WTZ West wurde bereits viel Spannendes realisiert. Von erfolgreichen Events über Vorträge, von Konzepten bis hin zu Videos können Sie sich hier einen Überblick darüber verschaffen, woran unsere Projektpartner arbeiten!

Transfer Talk No. 1: Textil & Sound

Mit seiner ersten Ausgabe startete am 20.09.2020 der Transfer Talk als neues Veranstaltungsformat des WTZ-West. Bei den Transfer Talks geht es um unterschiedliche Perspektiven auf künstlerische Forschung und die Verhältnisse von Kunst und Wissenschaft. Im Fokus stehen Arbeitsprozesse und Arbeitssituationen in Kunst und Forschung und Vergleiche zwischen Disziplinen und Systemen.

Der Transfer Talk #1 (Konzept Marius Schebella) widmet sich dem Thema Textil und Sound. Durch Statements, Projektvorstellungen und offene Diskussionen sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Mode und Musik erörtert und Schnittstellen zwischen beiden Bereichen aufgezeigt werden. Dabei geht es um textile und akustische Materialien und Techniken ebenso wie um Konzepte, Strategien und Eigenheiten der jeweiligen künstlerischen Praktiken.

Das Textile and Sound Labor lud zu einem vertiefenden Nachmittag zwischen Workshop, Präsentation und Podiumsdiskussion zum Schwerpunktthema der interdisziplinären Forschung. Dies ist der Auftakt zu weiteren Transfer Talks welche einen Blick auf Arbeitsprozesse und Arbeitssituationen in Kunst und Forschung werfen und dabei unterschiedliche Disziplinen vergleichen. Der Transfer Talk #1 (Konzept Marius Schebella) widmet sich dem Thema Textil und Sound. Durch Statements, Projektvorstellungen und offene Diskussionen erörterte man Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Mode und Musik und es zeigten sich Schnittstellen zwischen beiden Bereichen. Dabei geht es um textile und akustische Materialien und Techniken ebenso wie um Konzepte, Strategien und Eigenheiten der jeweiligen künstlerischen Praktiken.

DiskussionsteilnehmerInnen
Gertrud Fischbacher, Bildende Künstlerin und Lektorin an der Universität Mozarteum
Martin Löcker, Musiker, Sound Designer und Leiter des Fachbereichs Audio am Studiengang MultiMediaArt der FH Salzburg
Nina Wenhart, Assistant Professor am Studiengang Fashion & Technology der Kunstuniversität Linz
Andre Zogholy, Soziologe, Musiker, Kunst.Forschung an der Kunstuniversität Linz, Kraftwerk – Zentrum für Interdisziplinaritätsforschung, Kunst und Wissenschaft

Moderation: Marius Schebella, Forscher am Studiengang MultiMediaArt, FH Salzburg

Veranstaltungsort: Alte Schmiede Hallein/Pernerinsel

Eine Kooperation: Wissenstransferzentrum West, FH Salzburg, Universität Mozarteum, Kunstuniversität Linz

Foto: UFG Linz

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Webinar: Digitalisierung in der Produktion

Der Workshop der FH Kufstein fand am 15.05.2020 statt, spontan als Webinar umgestaltet und zeigte beispielhaft die Umsetzung einer teilautomatisierten Produktion. Die Teilnehmer*innen des Workshops lernten autonome Transportsysteme, Industrierobotik, CNC-Bearbeitungsmaschinen, Objekttracking und den Einsatz eines MES-Systems kennen.

 

Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

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Auszeichnung

Filmprojekt Cats, Rats & Lovebirds erhält die „Silberne Victoria“

Bei den vom österreichischen Filmservice veranstalteten 29. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen hat das WTZ West für seinen Beitrag Cats, Rats & Lovebirds in der Kategorie „Technologie, Forschung und Entwicklung“ die Silberne Victoria gewonnen.

Das WTZ West freut sich doppelt über die Auszeichnung: Einerseits für den konkreten Film Cats, Rats & Lovebirds, der in enger Zusammenarbeit zwischen der Universität für Kunst und Design Linz, Moritz Brehm und Martyna Grydlik vom Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik der Johannes Kepler Universität Linz und Luzi Katamay und Christian Dietl von LAS GAFAS FILME entwickelt wurde. Andererseits für die erfolgreiche Strategie, Wissenschaftskommunikation grundsätzlich neu und alternativ zu denken, und hierfür einen filmischen Ansatz zur Sichtbarmachung von Leistungen der Grundlagenforschung zu etablieren.

So sind neben dem nun ausgezeichneten Projekt bereits weitere Filme entstanden und es befinden sich Projekte mit verschiedenen Partnern in Vorbereitung. Sie alle sind Teil des Gesamtprojektes ALT NARRATIVES.

 

Weitere Informationen:

Film: Cats, Rats & Lovebirds:
https://www.jku.at/forschung/forschungsnews/cats-rats-lovebirds/

Wissenschaftliches Konzept:
https://www.jku.at/linz-institute-of-technology/forschung/forschungsprojekte/brehm/

ALT NARRATIVES:
http://www.kraftwerk-linz.com/project/patentfilme/

 

Foto: Still aus dem Film „Cats, Rats & Lovebirds“

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alt narratives

Cinematic Communication Of Scientific Research

ALT NARRATIVES | Cinematic Communication Of Scientific Research ist ein Buch über den Versuch der cinematographischen Annäherung an hochkomplexe wissenschaftliche Forschungsprojekte. Wissenschaftskommunikation wird dabei vollkommen neu gedacht, Strukturen des klassischen »Erklärfilms« werden überwunden und somit eröffnet sich ein breites Feld des kreativen und multidimensionalen Austausches.

Ein Buch von Moritz Pisk und Andre Zogholy im Rahmen des WTZ West.

Foto: Martin Brunner

WTZ Training Days

Quantifizierung der Wissenschaft: Bibliometrie und Altmetriken

Die Forschenden unterliegen immer mehr der Quantifizierung und Bewertung ihrer Forschungsleistungen, auch bibliometrische Kennzahlen werden zunehmend für Evaluierungen und Benchmarks herangezogen. Das Seminar „Quantifizierung der Wissenschaft“, das am 26. Februar 2020 in der Edmundsburg der Universität Salzburg stattfand, bot Wissenschafterinnen und Wissenschaftern einen Überblick über klassische und alternative Bibliometriken und zeigte, wie Chancen und Tools bestmöglich genutzt werden können.

Der rote Faden des Training Days bestand in der Fragestellung, wie man es schafft, Metriken und Open Access bestmöglich für seine Forschungspräsenz zu nutzen und wie man Social Media effizient einsetzt, um seine Forschung für die Altmetriken noch sichtbarer zu machen.

Tomasz Asmussen von Elsevier ging dabei auf diverse Einsatzmöglichkeiten und die Grenzen der angewandten Bibliometrie ein. An konkreten Fallbeispielen legte er dar, welche Erkenntnisse mittels bibliometrischer Datenpunkte gewonnen und wie diese in Planungs- und Steuerungsprozessen im Forschungsmanagement eingesetzt werden können. Anwendungen aus den Bereichen Internationalisierung, Hochschulrankings (THE/QS), Forschungsevaluation (Responsible Metrics) und Transfer/Industriekooperationen rundeten den Vortrag ab.

Linda Ohrtmann von der Universitätsbibliothek der Universität Salzburg beleuchtete die bibliometrischen Mehrwerte durch Open Access.

Juan Gorraiz vom Team Bibliometrie und Publikationsstrategien der Universität Wien legte den Fokus auf Alternative Metriken und die Frage, ob es sich dabei um Fluch oder Segen für den Wissenschaftsbetrieb handelt. Der Vortrag bot eine kritische Reflexion zu alternativen Metriken im Spannungsfeld des Umbruchs im wissenschaftlichen Publikationswesen. Gorraiz beschäftigte sich in seinem Beitrag auch die Frage, vor welchen Problemen und  Herausforderungen Wissenschafter, Qualitätsmanager sowie Public Relations Teams stehen und welche Rolle alternative Metriken dabei spielen? Er beleuchtete die aktuelle Diskussion von Standpunkt der Bibliometrie und wagte einen Blick in die Zukunft.

Kay Müller und Elisabeth Bärnthaler vom PLUS Desk der Universität Salzburg gingen auf das Thema „Forschung auf Social Media“ ein und boten ein How-to-do für all jene, die ihre Forschungsarbeit mithilfe von Social Media noch sichtbarer machen wollen.

Foto: Erika Hebenstreit

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Bridging Translational Research

Dieser Workshop, der am 12. Dezember 2019 an der Medizinischen Universität Innsbruck stattfand, war ein Angebot für alle Wissenschafter, die an „translational research“ interessiert sind. Diskutiert wurden insbesondere potentielle Übersetzungsmöglichkeiten, der Schutz kritischer Forschungsergebnisse und Tipps zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Industrie.

Foto: MUI

Vom glücklichen Zufall in der Wissenschaft und Kunst

Wissenschaft und Zufall: Crossing Art & Science No. 3 in der Tabakfabrik Linz

Serendipität, also das Phänomen des zufälligen Entdeckens von Dingen, die man eigentlich nicht gesucht hatte, war Thema der dritten „Crossing Art & Science“-Veranstaltung in der Tabakfabrik Linz am 11. Dezember 2019. Wissenschaftler*innen und Künstler*innen der Johannes Kepler Universität und der Kunstuniversität Linz sprachen über ihre Arbeit unter dem Blickwinkel des glücklichen Zufalls, ohne den so manche Forschungserfolge nicht stattfinden hätten könnten.

Die Veranstaltungsreihe „Crossing Art & Science“ findet als Kooperation des „Kraftwerk – Centre for Interdisciplinary Research, Art & Science“ (Projekt des Wissenstransferzentrums West mit JKU und Kunstuniversität in Kooperation mit der Tabakfabrik Linz) und der ACADEMIA SUPERIOR – Gesellschaft für Zukunftsforschung statt. Die Reihe bietet interdisziplinäre Einblicke in neue Forschungsthemen. „Mit einer Veranstaltung wie dieser nehmen wir die 3rd Mission der Universität wahr. Denn neben der Lehre und Forschung steht die Vermittlung und der Austausch mit der Gesellschaft im Vordergrund“, meinte DI Christopher Lindinger, MAS, Vizerektor für Innovation und ForscherInnen der JKU Linz, am Beginn des Abends. Und die Vizerektorin für Forschung der Kunstuniversität Linz, Univ.-Prof. Dr. Karin Harrasser, fügte hinzu: „Damit solche Begegnungen, bei denen Überraschendes in die Welt kommen kann, möglich sind, braucht es vor allem auch Zeit. Zeit, um einen Perspektivenwechsel einzunehmen und so auf Neues aufmerksam zu werden.“

Glückspilze

An Pilzen, die Holzabfälle in Materialien umwandeln können, die einmal als Ersatz für Kunststoffe wie Styropor eingesetzt werden sollen, forscht DI Dr. Robert Koeppe. Er ist Physiker in der Abteilung Physik weicher Materie an der Johannes Kepler Universität. Die Idee für dieses Thema kam ihm durch einen Waldspaziergang. Dabei fiel ihm ein alter Baum auf, der von Pilzen zersetzt wurde. Der Physiker war sofort begeistert von diesem eigentlich fachfremden Thema. „Man muss dem Zufall Raum geben, das Glück dann auch erkennen können, und aus diesem glücklichen Zufall mit intensiver Arbeit etwas entstehen lassen“, meinte Koeppe, der sich gerne in der Natur aufhält und in seiner Freizeit Impro-Theater spielt.

Zufälle begünstigen

„Gute Design- und Innovationsprozesse bauen den Zufall bewusst ein“, betonte Univ.-Prof. Mag.art. Elke Bachlmair. Sie ist Designerin an der Abteilung für Industrial Design an der Kunstuniversität Linz und arbeitet im Designprozess mit dem Prinzip des geplanten Zufalls: nach einer Phase der intensiven Beschäftigung mit einem Thema wird ein Perspektivenwechsel eingeplant. Dabei blickt ein Designer neugierig auf andere Bereiche und öffnet sich für Impulse von außen. „Diese Neugierde ist die Basis für glückliche Zufälle. Der Zufall, dem man aufmerksam begegnet, ist ein mächtiges und bewährtes Werkzeug in der Innovationsentwicklung“, findet Bachlmair.

 

Die Geschichte fällt uns zu

„Unser Bild von der Geschichte ist stark von Zufällen geprägt“, weiß em. o. Univ.-Prof. Dr. Roman Sandgruber. Der Historiker leitete viele Jahre das Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Johannes Kepler Universität Linz und berichtet aus seiner Erfahrung: „In Wirklichkeit hängt es meist schon nur vom Zufall ab, welches Quellenmaterial die Zeit überhaupt überdauert und uns überliefert ist.“ So basierte etwa Sandgrubers Buch über Millionäre in der Habsburgermonarchie wesentlich auf einer Liste der reichsten Einkommensbezieher in Niederösterreich und Wien aus dem Jahr 1910. Die Liste, die eigentlich eine persönliche Notiz eines Ministers war, fand er bei anderen Archivakten aus dieser Zeit. „So eröffnen zufällige Archivfunde manchmal gänzlich neue Perspektiven auf ein Thema“, meinte Sandgruber.

 

Ein Schwarm Fliegen

In ihre Arbeit zur Programmierung von künstlichen digitalen Lebewesen lässt sie bewusst auch dem Zufall Platz. Erst dadurch werden die Ergebnisse realistischer. Univ.-Prof. Dr. Christa Sommerer ist Medienkünstlerin an der Abteilung für Interface Cultures an der Kunstuniversität Linz. Sie gilt als eine Pionierin der interaktiven Kunst. Bei ihrem wohl bekanntesten Projekt „Portrait on the Fly“ formt ein Schwarm von 10.000 auf einem Bildschirm simulierten Fliegen, ein Abbild der Person, die vor dem Bildschirm steht – und formt sich sofort neu, sobald man sich bewegt. Die Idee dazu entsprang einem Zufall: „In unserem Wintergarten starben viele Fliegen, wir wollten ihnen sozusagen ein Denkmal setzen. Diese Inspiration brachte uns schließlich zu diesem Projekt, das international sehr erfolgreich ist“, erzählte Sommerer.

Im Anschluss an die vier Inputs gab es einen regen Austausch zwischen dem Publikum und den anwesenden Forscher*innen und Künstler*innen über Serendipität in Wissenschaft, Kunst und als Lebensmotto.

Das nächste Crossing Art & Science findet voraussichtlich am 8. Mai 2020 statt.

Foto: Gruppenfoto der Speaker*innen und des Organisationsteams von Crossing Art & Science No.3

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WTZ Training Days

Seminar „Wissenschaft hautnah“: Gute Kommunikation gibt Fake News keine Chance!

Am 05. Dezember 2019 fand das Seminar „Wissenschaft hautnah“ an der Universität Salzburg statt. Die halbtägige Veranstaltung war eine praxisnahe Einführung in die Vermittlung von Wissenschaft für eine breite Öffentlichkeit. Die TeilnehmerInnen und Teilnehmer des Seminars bearbeiteten Themen wie die Kunst des storytellings, die Konzipierung einer Klein-Ausstellung, Kniffe und Tricks für Wissenschaft zum Mitmachen, Einblicke in die Arbeit mit Schulen und SchülerInnen, einige Grundregeln zur Arbeit mit der Presse und machen sich Gedanken nach dem „Warum“ sowie die Chancen, die sich daraus für Ihre Forschungsarbeit ergeben.

Damit die Besucherinnen und Besucher des Seminars gleich von Beginn weg praxisnah und konkret mit Ihren persönlichen Themen arbeiten können, stiegen sie mit praxisnahen Übungen, verbunden mit der jeweiligen konkreten Forschungsarbeit direkt in die Materie ein.

Foto: Karin Mayr-Nestelbacher

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growing ideas

MINT für Kinder

Wie kann man alternativen Vorstellungen in MINT*-Fächern entgegenwirken? Indem man möglichst früh ansetzt. Deshalb hat sich das Projekt „growing ideas“ zum Ziel gesetzt, Kinderbücher zu wissenschaftlichen Themen zu gestalten. Dabei sollen komplexe Inhalte kindgerecht, aber dennoch fachlich korrekt, mittels Text und Bild dargestellt werden. In Kooperation mit der Universität Innsbruck und der Tyrolia sollen drei Bücher zur Verlagsreife gebracht werden.

(*Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)

„growing ideas“ kann sich an einem bereits abgeschlossenen – und überaus gelungenen – Projekt der Jungen Uni (Universität Innsbruck), welches von Frau Ulrike Pfeiffenberger-Blaas, MA durchgeführt wurde, orientieren.Bei dem Projekt „Wimmelbuchlesung der Universität Innsbruck“ wurde mittels Bilder und Szenarien im Wimmelbuch die vielfältige Welt der Wissenschaft Kindern und Jugendlichen im Alter von 3-15 Jahren nähergebracht.

Bei der Arbeit mit dem Buch wurden gezielt Fragen an die Kinder gerichtet und vor allem Wert darauf gelegt, „Universitätsbegriffe“ zu vermitteln (Hörsaal, Studenten/Studentinnen, etc.).Das Wimmelbuch „Meine Universität Innsbruck“ ist ein gemeinsames Projekt der Transferstelle Wissenschaft-Wirtschaft-Gesellschaft, der Studentinnen Sandra Mauler und Ulrike Pfeiffenberger und der Jungen Uni in Kooperation mit dem J.P. Bachem Verlag: 2018-2019Gesamt: 188 Lesungen bei 1632 Kindern (darunter auch Lesungen in Peking)

Fotos: Junge Uni Innsbruck

 

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Infoveranstaltung zum WTZ West @ Mozarteum Salzburg

Workshop informiert über Fördermöglichkeiten für kooperative Forschungsprojekte

Am 20. November fand die Eröffnungsveranstaltung des Wissenstransferzentrums West  @ Mozarteum im Konzertsaal der Frohnburg statt. Unter dem Titel ‚Andere Wege nach dem Studium (eine Inspiration)‘ wurden ein vielfältiges Programm geboten. Success Stories von Partner-Universitäten in dem Bereich, kreative Strategien zur Wissenschaftskommunikation, und vor allem: Angebote und Inspirationen, die sich an fortgeschrittene Studierende und Absolventinnen und Absolventen wenden, die Interesse haben, eigene Projekte zu verwirklichen und erste Schritte in die Selbstständigkeit zu machen.

Wissenschaftskommunikation neu
Dr. Andre Zogholy von der Kunstuniversität Linz sprach über das Projekt ‚Kraftwerk‘ (http://www.kraftwerk-linz.com/). Im Herzen der ehemaligen Fabriksanlage der Tabakfabrik Linz bietet deren ehemaliges Kraftwerk nun einen inspirierenden Raum für Kollaboration, Co-Kreation und interdisziplinäres Arbeiten. Wie spannend, lustig und avanciert dort z.B. das Thema Wissenschaftskommunikation angegangen wird, zeigt das Kurzfilm-Projekt „Maybe Palermo“ – Or What E230041 Is All About“, das in genialer Anlehnung an die Filmsprache v Jim Jarmusch (Night on Earth), gespickt mit popkulturellen Filmreferenzen, zeigt, wie vornehmlich sperrige Wissenschaftsthemen spannend, originell und v.a. verständlich kommuniziert werden könn(t)en. Zu sehen – hier: https://tinyurl.com/qkkrwpx

Professionelle Zusammenarbeit zw. Ost und West
Dr. Georg Russegger, Leiter des WTZ Wien, stellte Aktivitäten des Wissenstransferzentrums im Osten Österreichs vor – relevant deshalb, weil ab 2020 auch Mozarteum Studierende an diesen Aktivitäten teilnehmen können. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an die Abteilung Forschungsmanagement Mozarteum (maria.herz@moz.ac.at bzw. eugen.banauch@moz.ac.at) oder schauen Sie regelmäßig hier hinein: http://www.wtz.ac.at/

Künstlerisch-wissenschaftliche Innovation
Zum Abschluss changierte die Violinistin, Komponistin, Co-Kreateurin, wissenschaftlich und künstlerisch Forschende und Leiterin der Doktoratsprogramme der Anton Bruckner Privatuniversität in einer ausführlichen Lecture-Performance ebenso spielerisch wie virtuos zwischen und innerhalb ihrer verschiedenen professionellen Welten und unterstrich damit die sinnvolle Verbindung künstlerischen, kreativen und wissenschaftlichen Arbeitens bzw. eindrucksvoll deren Ineinander-Fallen.

Fotos: UMS

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Kooperationen Hochschule-Wirtschaft ausbauen!

Workshop informiert über Fördermöglichkeiten für kooperative Forschungsprojekte

Als Auftakt zur Phase 2 des Wissenstransferzentrums West fand am 26. September 2019 an der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) ein Workshop zum Thema „Förderungen für Forschungsprojekte Hochschule-Wirtschaft“ statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Cluster Life Sciences der Standortagentur Tirol durchgeführt.

Im Workshop wurden die verschiedenen Fördermöglichkeiten auf regionaler (Tiroler), nationaler und europäischer Ebene vorgestellt und dargelegt, dass es – aufgrund der auch immer politischen Ausrichtung der Programme – in diesem Bereich ein breiteres Angebot an Förderinstrumenten gibt, als für die Grundlagenforschung.

Staatliche und überstaatliche Fördermaßnahmen zielen darauf ab, den Impact der Förderungen zu steigern, der sich mittel- bis langfristig in neuen Patenten, Produkten, Verfahren oder Technologien manifestieren soll, zur wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit beitragen soll und sich günstig auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung auswirken soll. Auch an den Universitäten wird die Bedeutung der Kooperation mit den Unternehmen immer stärker bewusst, geschätzt und anerkannt. Andere Länder wie die USA, China oder auch das Vereinigte Königreich sind diesen Schritt schon viel früher gegangen.

 

Dr. Rudolf Stoffner von der Standortagentur Tirol weist darauf hin, dass das größte Einzelförderprogramm (bezogen auf die Projektvolumina) speziell diese Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zum Ziel hat. Bei K-Regio-Projekten sind Förderungen pro Projekt von bis zu 900.000 EUR auf drei Jahre möglich und die Aktivitäten im Projekt umfassen sowohl Grundlagenforschung, Industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung.

Mag. Franz Winner des privaten Unternehmens Winner Consulting, der Unternehmen aus Tirol bei der Einwerbung von Fördergeldern für F&E Projekte unterstützt, unterstreicht, dass auch die größte Fördereinrichtung Österreichs, die FFG diesem Umstand Rechnung trägt, indem sie etwa Projekte aus dem Basisprogramm (dem größten Fördertopf dort) mit höheren Förderraten für die Unternehmen versieht, wenn sie im Projekt mit Forschungseinrichtungen kooperieren. Außerdem hat die FFG ein eigenes Programm dazu aufgelegt, das sogenannte Bridge- (Brückenschlags-) Programm welches solche Kooperationen voraussetzt.

Dr. Wolfram Rieneck, vom Forschungsservice der MUI beschreibt die europäischen Fördersysteme, welche fast alle eine Beteiligung beider Sektoren, Wissenschaft und Wirtschaft zwingend vorsehen und dies auch klar als Ziel definieren. Der „Impact“ ist bei der Beurteilung und Auswahl der eingereichten Projekte gleichwertig mit der wissenschaftlichen Exzellenz.

ao.Univ.-Prof. Dr. Anneliese Schrott-Fischer von der Univ.­Klinik für Hals­, Nasen­ und Ohrenheilkunde der MUI ist bereits am zweiten K-Regio-Projekt, gemeinsam mit der Tiroler Privatuniversität UMIT und Tiroler Unternehmen (sowohl Großunternehmen als auch KMUs) beteiligt, derzeit sogar als Koordinatorin des laufenden eVITA-Projekts. Sie unterstreicht die hervorragende Kooperation mit den Unternehmen und auch die Nachhaltigkeit dieser Kontakte und Kooperationen. Sie stellt aber auch klar, dass es für Universitäten oft nicht einfach ist, passende Kooperationspartner aus der Wirtschaft zu finden.

 

Zu diesem Thema wird von Mag. Mario Weikenkas das Enterprise Europe Netzwerk (EEN) vorgestellt, ein Projekt der Europäischen Union zur Anbahnung und Aufrechterhaltung von Technologietransfer und Kooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft u.a. über spezifische Partnersuchsysteme.

Alle Vortragenden unterstreichen aber, dass auch die Wichtigkeit der Grundlagenforschung nicht unterschätzt oder übersehen werden darf und diese keinesfalls zu Gunsten der kooperativen Forschung zurückgestellt werden darf, da nur sie in der Lage ist, die wissenschaftlichen Grundlagen zu erarbeiten, auf denen dann translationale Forschung aufbauen kann.

 

Die über 20 TeilnehmerInnen aus Forschung und Industrie zeigten sich sehr interessiert und gaben ein positives Feedback zur Veranstaltung.

Folien Programme des Landes Tirol (Dr. Rudolf Stoffner)

Folien Programme der FFG (Mag. Franz Winner)

Folien K-Regio (ao.Univ.-Prof. Dr. Anneliese Schrott-Fischer)

Folien Europäische Förderungen (Dr. Wolfram Rieneck)

Folien Enterprise Europe Network (Mag. Mario Weikenkas)

 

Kontakt: J. Ghetta (Medizinische Universität Innsbruck)

Foto: MUI

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Das Urheberrecht für Interessierte: FAQ Copyright

Der Umgang mit urheberrechtlich geschützten Werken und geschützten Leistungen ist für Mitglieder zahlreicher Berufsgruppen, für Menschen in Ausbildung, aber auch in der Privatsphäre jeder und jedes Einzelnen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Folglich ist die Idee dieser Plattform FAQ Copyright, Interessierten einen ersten Einblick in das österreichische Urheberrecht zu bieten – nicht bloß um interessierte Leser zu informieren, sondern auch, um ein grundsätzliches Bewusstsein für urheberrechtliche Tatsachen zu schaffen.

Sie sollen eine erste Anlaufstelle für all jene sein, die sich mit dem österreichischen Urheberrecht vertraut machen wollen. Die FAQ-Copyright werden durch das Wissenstransferzentrum West bereitgestellt, inhaltlich werden sie durch akademische Urheberrechtsexperten des Instituts für Unternehmens- und Steuerrechts der Universität Innsbruck betreut.

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Imaging the Mind – Psychologie – Studieren und forschen an der Universität Salzburg 

Das menschliche Gehirn ist hochkomplex und faszinierend. Die Psychologinnen und Neurowissenschafter der Universität Salzburg haben es sich zur Aufgabe gemacht, die unzähligen Facetten unseres Erlebens und unseres Verhaltens zu erforschen. Im Rahmen des WTZ West wurde ein Imagefilm über diese spannenden Forschungsfelder realisiert.

  Kontakt: A. Spannring, A. Böhm (Universität Salzburg)

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Neue E-Lecture-Reihe zum Thema Entrepreneurship

Der erfolgreiche Transfer von wissenschaftlichen Forschungserkenntnissen, Know-how und technologischen Entwicklungen in die Wirtschaft ist für die österreichischen Universitäten von zunehmender Bedeutung. Technologieorientierte und wissensbasierte Ausgründungen spielen hierbei eine wichtige Rolle. In einer neuen E-Lecture-Reihe wird nun ForscherInnen und StudentInnen ein Einstieg und Überblick zu den Themen Technologietransfer und Entrepreneurship geboten.

Die Reihe wurde im Rahmen des Wissenstransferzentrums West von Management Center Innsbruck und Medizinischer Universität Innsbruck produziert. Sie besteht aus vier englischsprachigen Modulen mit je etwa 30 Minuten Länge. Jedes Modul besteht aus sechs Microlectures. Die drei Module „Entrepreneurship“, „Business Model“ und „Intellectual Property“ widmen sich allgemeinen Themenblöcken, die Lecture „Regulatory Requirement for Medical Devices” beleuchtet die Herausforderung für Spin-offs aus dem Bereich Medizintechnik:

Modul „Entrepreneurship“ (Youtube-Playlist)

Referent: Prof. PD Dr. Bernd Ebersberger (Professor für Innovationsmanagement, Universität Hohenheim, vormals Professor für Wirtschaft & Innovationsmanagement am Management Center Innsbruck)

Es wird ein Überblick zum Thema Entrepreneurship geboten und die Rolle von Innovation im Zusammenhang mit Entrepreneurship diskutiert. Weiters wird auf die Fragen eingegangen: „Was macht einen Entrepreneur aus?“ und „Wie sollte ein Gründer-Team zusammengesetzt sein?“. Außerdem wird der Weg zum eigenen Unternehmen aufgezeigt und Misserfolg als Chance zur Weiterentwicklung beschrieben.

Modul „Business Model” (Youtube-Playlist)

Referent: Walter Ischia (Gründer und geschäftsführender Gesellschafter bei MAD Ventures GmbH)

Neben den Grundlagen zu Geschäftsmodellen werden das Business-Modell-Canvas-Tool und der St. Gallener Business Model Navigator vorgestellt.

Modul „Intellectual Property” (Youtube-Playlist)

Referentin: Dr.in Dior Baumjohann (Technologiemanagerin bei Ascenion GmbH)

Der Fokus dieses Moduls liegt auf geistigem Eigentum, das in akademischen Forschungsorganisationen erzeugt wurde: Kommerzielles Potenzial von Technologien, Patentgrundlagen, Grundlagen zum Urheberrecht und Kommerzialisierung.

Modul „Regulatory Requirement for Medical Devices” (Youtube-Playlist)

Referent: Daniel Rubisoier, BSc, MSc (Qualitätsmanager im Koordinierungszentrum für klinische Studien der Medizinischen Universität Innsbruck)

Das Modul bietet einen Überblick über die regulatorischen Anforderungen für Medizinprodukte. Klassifizierungen und die klassenspezifischen allgemeinen Sicherheits- und Leistungsstandards werden vorgestellt.

Website zur E-Lecture-Reihe

Kontakt: J. Ghetta (Medizinische Universität Innsbruck)

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WTZ Training Days

Am 6. Dezember 2018 fanden an der Universität Salzburg die WTZ Training Days unter dem Titel „Erfolgreich kommunizieren in H2020-Projekten“ statt. Astrid Hoebertz von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) erklärte, wie Erfolgschancen bei der Antragsstellung von H2020-Projekten mit gut aufbereiteten Kommunikations- und Verbreitungsmaßnahmen erhöht werden können. Im Anschluss bot Jörg Scherer vom European IPR Helpdesk einen Überblick über die besten Verwertungsstrategien für Projektergebnisse.

Nach der Mittagspause stellte das ScienceCenter-Netzwerk in einem Workshop zur interaktiven Wissenschaftsvermittlung verschiedene Formate rund um den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft vor.

Foto: Alexandra Böhm (Universität Salzburg)

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„Life Science 4 Tomorrow“ – Internationaler Partnering Day zum ersten Mal in Tirol

Am 11. Oktober veranstaltete die Medizinische Universität Innsbruck als Partnerin im Wissenstransferzentrum West (WTZ West) in Kooperation mit dem Enterprise Europe Network und dem Cluster Life Sciences Tirol der Standortagentur Tirol den Partnering Day 2018 unter dem Motto „Life Science 4 Tomorrow“.

Das Veranstaltungsformat bestehend aus Keynote-Vorträgen, Pitch-Session und Partnering-Session fand bereits zum vierten Mal im Rahmen der österreichischen Wissenstransferzentren statt, erstmals in Tirol. Rund 70 TeilnehmerInnen, die Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Unternehmen aus Deutschland, Italien, Tschechien und Österreich vertraten, nutzten das Angebot im Haus der Begegnung in Innsbruck.

Die beiden Keynote-Vorträge boten spannende Einblicke in erfolgreiche Kooperationen von Forschungseinrichtungen mit der Industrie: Dr. Gernot Kronreif (Austrian Center for Medical Innovation and Technology) sprach über „Successful Academia–Industry Partnership in a K1 COMET Center“ und Dr. Annemarie Weissenbacher (Medizinische Universität Innsbruck, University of Oxford) über „Normothermic organ perfusion – from engineers and medicine”.

Im Anschluss an die Keynotes erhielten ausgewählte TeilnehmerInnen aus Forschung und Wirtschaft die Gelegenheit, ihr Projekt, ihre Idee oder ihr Unternehmen in einer Serie aus 5-minütigen Pitches dem Publikum vorzustellen und Möglichkeiten für Kooperationen aufzuzeigen. Aus den Pitches, die eine große Bandbreite an Aktivitäten in den verschiedenen Life-Science-Projekten aufzeigte, wurde durch ein Publikumsvoting der beste ausgewählt. Ausgezeichnet wurde Assoz. Prof. Dr. Michael Außerlechner von der Medizinischen Universität Innsbruck für den Pitch  „Advanced 3D cell culture: Bioreactors, 3D Bioprinting, Electrospinning“.

Maggie Childs (Journalistin und Vorstandmitglied bei der Entrepreneurship-Plattform AustrianStartups) führte professionell und charmant durch den Vormittag.

Am Nachmittag fanden die bilateralen Partnering-Meetings statt. Der Großteil der rund 100 Meetings wurde vorab über die Matchmaking-Plattform auf www.partneringday.at gebucht. Bis in den späten Nachmittag wurden im Rahmen dieser 15-minütigen Gesprächsrunden Kontakte geknüpft und der Weg für zukünftige Kooperationen geebnet.

Dank der vielen TeilnehmernInnen und dem Einsatz der Organisatoren wurde der Partnering Day 2018 zu einem vollen Erfolg.

Impressionen des Partnering Day 2018

Kontakt: P. Schech, J. Ghetta (Medizinische Universität Innsbruck)

Fotos: David-Christian Delius

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MacroScope – Wie Geoinformatiker die Welt sehen

Der neue Imagefilm „MacroScope“ wurde anlässlich des 30. Jubiläums der Geoinformatik der Universität Salzburg auf der AGIT 2018 (AGIT30 – me | places | spaces) präsentiert. Diese Konferenz und zugleich Expo ist eine der vielen Aktivitäten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität und trägt stark zur Internationalisierung bei. Der Imagefilm leistet einen aktiven Beitrag, den Forschungsbereich Geoinformatik einer breiten Öffentlichkeit, potentiellen Wirtschaftspartnern und künftigen Studierenden näher zu bringen.

In diesem Film werden Einsatzgebiete sowie Methoden der Geoinformatik (Z_GIS) skizziert und veranschaulicht. Z_GIS ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Geoinformatik an der Universität Salzburg. Sie verbinden Grundlagenforschung und angewandte Forschung und nehmen eine führende Position in der postgradualen Geoinformatik-Ausbildung ein. Zahlreiche Outreach-Aktivitäten lassen auch die Öffentlichkeit an ihrer Forschung teilhaben. Mit innovativen räumlichen Konzepten und Methoden unterstützen sie Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Als interfakultärer Fachbereich entwickeln sie räumliche Kompetenzen über Disziplinen hinweg und bieten Absolventen Präsenz- auch als Fernstudien (Unigis) an. Ihr globales Netz an Partnern aus Wissenschaft und Industrie bildet eine starke Plattform für wissenschaftliche Zusammenarbeit und die Mobilität Studierender.

Jetzt auf YouTube und Vimeo!

Kontakt: Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: Hans-Christian Gruber (Universität Salzburg)

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WTZ-Gesamttreffen 2018 in Obergurgl

Am 20. – 23. Juni fand das Gesamttreffen der WTZ West, Ost und Süd in Obergurgl im Tiroler Ötztal statt. Im Universitätszentrum der Universität Innsbruck zogen die Mitglieder der Wissenstransferzentren auf 1.900m Höhe Bilanz über die letzten vier Projektjahre, präsentierten und diskutierten Best Practice Projekte und entwickelten Strategien für die Zusammenarbeit nach Ende der Programmlaufzeit. Zu den bisherigen Erfolgen des Wissens- und Technologietransfers in Österreich und zum Ausblick auf zukünftige Entwicklungen referierten Daniela Kopriva-Urbas vom BMBWF und Sabine Matzinger vom BMDW.

Ein weiterer Programmschwerpunkt war das Thema Ausgründungen und Spin-Offs. Referenten der INiTS gaben Einblick in ihr neues Beteiligungsmodell und ihre Initiative „START:IP“ zur Vermittlung von Gründern und Technologien. Vortragende der FFG präsentierten Neuerungen bei dem Förderprogramm Spin-Off Fellowships und besprachen Lessons Learned aus der ersten Ausschreibungsrunde.

Eine Wanderung durch das Naturdenkmal Obergurgler Zirbenwald und eine Fahrt auf die Hohe Mut mit Ausblick auf mehrere Tiroler Gletscher boten den Rahmen für den informellen Austausch während des Treffens. Die Mitglieder von insgesamt 19 österreichischen Universitäten konnten in luftigen Höhen ihre unterschiedlichen Projekte diskutieren, neue Kontakte knüpfen und bestehende Netzwerke vertiefen.

Kontakt: Katharina Pöllmann (Universität Innsbruck)

Fotos: David Lederbauer (Universität Innsbruck)

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Erfolgreicher Abschluss der Reihe „MedTech Science Day“

Das virtuelle MedTechLab, ein WTZ-West-Projekt, das gemeinsam von der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) und dem Management Center Innsbruck (MCI) in Kooperation mit der Standortagentur Tirol ins Leben gerufen wurde, bietet seit einiger Zeit ein neues innovatives Format für Information, Innovation, Schulungen, Netzwerke und Kooperationen. Ein besonderes Highlight stellten hier die MedTech Science Days dar. Insgesamt besuchten 160 Personen die fünf Termine. Jeweils im Anschluss fanden Get2Gether statt, bei denen bestehende Netzwerke gepflegt und der Weg für neue Kooperationen bereitet wurden.

Mit dem 5. MedTech Science Day endete am 12 Juni 2018 die vom MedTech Lab initiierte Reihe, in der die Universitäten in Innsbruck und Hall ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik WissenschaftlerInnen, VertreterInnen der Wirtschaft, sowie interessierten Studierenden vorstellten. Dieses Mal nutzen 35 TeilnehmerInnen die Gelegenheit sich vor Ort über die Forschungen in diesem Bereich an der MUI, der Leopold Franzens Universität (LFU), dem MCI, sowie der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften (UMIT) in Hall zu informieren und einen Blick in die Labore werfen zu können. Das MedTechLab bietet darüber hinaus Fortbildungen oder aber Exkursionen zu innovativen MedTech Firmen an (aktuelle Veranstaltungen). Aktuell werden am MCI digitale Microlectures zu den Themen Grundzüge IPR, Entrepreneurship – Einführung, Business Modelling sowie Medizinproduktezulassung produziert. Diese Videos stehen im Anschluss allen kostenfrei zur Verfügung. Der Höhepunkt dieses letzten WTZ West  Jahres wird der Partnering Day am 11.10.2018 im Haus der Begegnung in Innsbruck zu dem wir recht herzlich einladen. Kontakt: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

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Infoveranstaltung zum Spin-off Fellowship Programm der FFG

Die Universität Innsbruck (LFUI) und die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) luden am 17.05.2018 zur „FFG Spin-off Fellowship – Infoveranstaltung“ im Rahmen des WTZ West ein.

Dr. David Lederbauer von der LFUI stellte das Fellowship Programm, das universitäre Ausgründungen fördern soll, mit allen Eckpunkten vor. Auf der Agenda fanden sich außerdem Hinweise zu „Dos and Don‘ts bei der Antragstellung“, „Lessons Learned aus der 1. Ausschreibung“ sowie Beispiele einer Verwertungsvereinbarung der LFUI. Dank seiner Erfahrungen konnte Dr. Lederbauer den fast 20 TeilnehmerInnen aus Innsbruck  (LFUI, MUI und MCI), aber auch aus Salzburg und Kufstein, noch einige wertvolle Tipps geben. Weitere Informationen zum Fellowship- Programm:

Text & Foto: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

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Innovation Days 2018 in Salzburg

„5 Challenges – 5 companies & you and your team!“ – unter diesem Motto haben sich 80 Studierende unterschiedlichster Fachdisziplinen bei den Innovation Days in Salzburg (vom 25. – 27. April 2018) für 48 Stunden zusammengefunden, um zu netzwerken, im Team zu arbeiten und kreativ Lösungen für Problemstellungen zu finden. Ihnen wurde von fünf unterschiedlichen Firmen fünf verschiedene Praxisprobleme präsentiert, wobei sie sich ein Praxisproblem aussuchen konnten. Dir Innovation Days fanden in der TriBühne in Lehen – dank der Wissensstadt Salzburg – statt.

Die Initiatorin Prof. Katja Hutter hat das originelle Veranstaltungsformat nach Österreich „geholt“. Sie veranstaltet die Innovation Days in Salzburg und in Innsbruck  (6. – 8. Juni in Innsbruck) und adressiert eine Vielzahl an Thematiken:

  • Teamgeist unter jungen Menschen fördern
  • Kreativität bei problemorientiertem Arbeiten herausfordern
  • Studierende mit Unternehmen zusammenzubringen (Kontakte knüpfen & Scouting künftiger Fachkräft)

Diese Firmen waren 2018 dabei:

  • Interspar
  • Sony DADC
  • Stiegl
  • W&H Dentalwerk Bürmoos
  • Wüstenrot

Am letzten Tag präsentierten die Teams ihre Ideen und Prototypen mittels Pitch auf der Bühne des Veranstaltungsortes. Eine Jury entschied über die besten Idee und zeichnete die Teams mit den originellsten Einfällen mit einem Preisgeld aus.

Weitere Links:

Text: Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: Simon Haigermoser

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Lange Nacht der Forschung (LNF)

Am Freitag, den 13.04.2018 öffneten wieder verschiedenste Einrichtungen ihre Tore um Forschung und Wissenschaft der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch das WTZ West war durch die unterschiedlichen Servicezentren vertreten. Die Vorbereitungsphase mit entsprechenden KommunikationsHUBs hat sich in allen Fällen bewährt! Unsere Forschenden haben sich viele tolle Dinge einfallen lassen, um die Besucherinnen und Besucher – jung und alt – für Forschung zu faszinieren.

Innsbruck

Das Servicecenter Forschung der Medizinischen Universität Innsbruck, war unter dem Motto „Science in Cinema: Wie kommt Wissenschaft ins Kino“ dabei. Die drei bisher entstandenen Patentvideos, die unter der Federführung der Kunstuniversität Linz entstanden, wurden gezeigt.

  1. MAYBE PALERMO – or what E100304 is all about
  2. RHINOSPIDER – An Operation in Three Acts
  3. BATTERY BETTY

Dokumente, Plakate und Fotos zeigten den Weg von der Patentschrift bis hin zum fertigen Patentvideo. Das Angebot fand großen Anklang und zahleiche Besucher nutzten auch die Gelegenheit Herrn Prof. Dr. Freysinger, Erfinder der „Rhinospider“-Technologie direkt vor Ort Fragen zu seiner Erfindung und der Umsetzung als Film zu stellen.

Salzburg

Nach den zwei Kommunikationsworkshops in den vorigen Monaten haben Forschende und vor allem auch Nachwuchsforschende ihre gewählten Themen besucherfreundlich aufbereitet und interaktiv gestaltet. Wie das Magazin Terra Mater im April (S. 129) berichtet, benötigt eine Venussliegenfalle 100 Millisekunden um zuzuschnappen und genau das konnte bei der LNF18 experimentiert werden. Weitere Highlights waren das Malen mit Augen (Eyetrackingtechnologie), das Handvenenscannen als mögliche Alternative zum Fingerabdruck?, Flugsimulationen zum selbst Ausprobieren und eine qualmende Physikshow.

Bilder und Eindrücke von der LNF18.

Text: Pamela Schech & Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: Salzburg Research, David-Christian Delius (MUI)

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 WTZ Training Days

Am 27. Februar 2018 fanden an der Universität Salzburg die WTZ Training Days unter dem Titel „Kreativ zum erfolgreichen Geschäftsmodell mit dem Business Model Canvas“ statt. Über 30 TeilnehmerInnen hörten gespannt Ines Haberl von der FFG zu. Sie erklärte die Dos & Don’ts zum Thema Businessplan in der Projektantragsphase und ging in diesem Zusammenhang konkret auf wirtschaftliche Aspekte ein.

Anschließend begleitete Irina Röd die Gruppe mit ihrer Expertise. Im Fokus ihres Workshops standen die Ideen und Geschäftsmodelle der TeilnehmerInnen selbst. Mittels der Methode des Business Model Canvas vermittelte sie sehr anschaulich und kreativ, wie Geschäftsmodelle innovativ (weiter-)entwickelt und kompakt visualisiert werden können. In Kleingruppen wurden sechs Ideen aus der Gruppe besprochen, kritisch hinterfragt, erweitert und auf Papier gebracht sowie in der großen Gruppe diskutiert.

Als Zielgruppe wurden MitarbeiterInnen der Forschungsservicestellen (Drittmittelservice, Rechtsabteilung, Technologietransfer), AntragstellerInnen von Drittmittelprojekten, Startups und Gründungsinteressierte angesprochen. Die buntgemischte Gruppe fand in den Pausen und im interaktiven Workshop Zeit zum Netzwerken und mögliche Kooperationen auszuloten.

Text: Alexandra Böhm & Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: Alexandra Böhm (Universität Salzburg)

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Ideengarten 2018 – Der erste österreichische Startup Roadtrip

Auf der über 700 km langen Ideenreise mit einem amerikanischen Schoolbus tüftelten 21 Studierende in fünf Teams an ihren Gründungsideen. Jeden Tag besuchten sie eine andere Landeshauptstadt: Innsbruck, Salzburg, Linz, Wien und Graz. Insgesamt 72 Stunden oder fünf Tage – vom  19. bis 23.2.2018 – gab es für die IdeengärtnerInnen fachlichen Input und Netzwerkmöglichkeiten innerhalb des österreichischen Startup-Ecosystems.

Der Ideentrip

Während des Roadtrips gab es jeden Tag spannende Themen und Expertise. Die gemeinsame Reise startete in Innsbruck mit dem Hauptaugenmerk auf Teambuilding. Jedes Team entwickelte in dieser Woche eine eigene Gründungsidee mit dem Ziel diese in Graz vor einer Jury zu pitchen. Unterstützt wurden sie durch tägliche Workshops zu Zukunftstrends, Design Thinking, Business Modeling und Pitchtraining. Unterstützung gab es auch von regionalen MentorInnen und Startups.

„Es war eine verrückte Reise, die meine besten Erwartungen noch meilenweit übertroffen hat. Dieser Roadtrip war für mich viel weiter als 700 km, und viel länger als 5 Tage. Er hat meinen Horizont erweitert, meine Motivation entflammt und meine Hoffnung auf eine bessere Zukunft für unsere Gesellschaft potenziert.“
(Teilnehmerin am Ideengarten 2018)

Ideen zum Blühen bringen

Die Bandbreite der Ideen wurde durch die unterschiedlichen akademischen Fachrichtungen der IdeengärtnerInnen sichtbar, die von Molekularbiologie über Psychologie bis zu Ingenieurswissenschaften reichte.

  • Findyourtravelbuddy – der Reisepartner um Erlebnisse zu teilen.
  • Herbz – das THC-freie Hanfpflänzchen gegen chronische Krankheiten zum Selberziehen, das letztlich bei der Jury auch als Sieger hervorging.
  • Marina Finder – das Hafenbuchungssystem für Segler u.a. mit einer Hafenplatzübersicht.
  • Mineral Gold – das Proteinbier für Sportler
  • Procon – die Applikation zur digitale Maschinenlogbuch u.a. für Gerätesharings in Großunternehmen

Fünf Universitäten

Fünf Universitäten (Uni Innsbruck, Uni Salzburg, Uni Linz, WU Wien, Uni Graz) schlossen sich zusammen, um gemeinsam den Ideengarten bereits zum dritten Mal durchzuführen. Finanziell ermöglicht wurde der Ideengarten durch die drei Wissenstransferzentren, gefördert von  AWS und dem Wissenschaftsministerium.

Text: Birgit Wimmer-Wurm (JKU) und Tanja Kohn (Universität Salzburg)

Fotos: (c) Marius Quast

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2. MedTech Science Day – Innsbruck

Am 22. Februar 2018 nahmen ca. 40 WissenschaftlerInnen am 2. MedTech Science Day teil. Im Rahmen des Angebots der virtuellen Plattform MedTech Lab, wird monatlich ein MedTech Science Day angeboten. Hier besteht die Möglichkeit sich über die aktuellen Forschungen zu informieren. Das MedTech Lab wurde von der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI), dem Wissenstransferzentrum (WTZ) West sowie dem Management Center Innsbruck (MCI) gegründet.

Im Fokus bei diesem Treffen stand die Expertise des MCI im Bereich der Medizintechnik. Einführend in den Nachmittag wurden die Studienprogramme des MCI präsentiert. Anschließend waren alle BesucherInnen zu einer Führung durch das Lab eingeladen. Hierbei konnten sie Einblicke in die Forschungsprojekte (haptics, electronics, radio frequency ablation, sports engineering, and flow measurement) gewinnen. Nach der Besichtigung des Labs diskutierten Forschende und BesucherInnen primär über Möglichkeiten zur Kooperation und zur Ausweitung des Netzwerks.

Kontakt & Foto: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

Text EN: Barbara Fehr (Management Center Innsbruck)

Text DE: übersetzt von Tanja Kohn (Universität Salzburg)

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WTZ West setzt erfolgreiche Workshop-Reihe „Schutzrechte und Verwertung“ fort

In drei Workshops werden verschiedene Schwerpunkte im Bereich des Technologietransfers behandelt. Als PartnerInne für diese Initiative konnten neben der Medizinischen Universität Innsbruck, auch die Ascenion GmbH und die Startup Tirol GmbH gewonnen werden.

Die Reihe startete am 8.Feber 2018 mit „Commercialization and Protection of Life Science Software“. Hierbei zeigtenDr.in Dior Baumjohann und Dr.in Eva Riemann von Ascenion erläuterten ausführlich, Besonderheiten und Fallstricke im Umgang mit der eigenen Softwareentwicklung. Außerdem wurden spannende Verwertungsmöglichkeiten mit besonderem Fokus auf den Bereich Life Science aufgezeigt.

Fortgesetzt wird die Reihe am 8 März 2018 mit dem interaktiven Workshop „I have an Invention, now what? und am 15 Mai 2018 mit einem Workshop über die Kommerzialisierung im Bereich Medizintechnik. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.i-med.ac.at/forschung/fortbildung.html.

Kontakt: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

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Format: KommunikationsHub für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Der KommunikationsHub war als Vorbereitungsworkshop für die Lange Nacht der Forschung 2018 konzipiert. Er richtete sich an Uniangehörige vom PhD-Level aufwärts, die sich dafür interessierten, bei der Langen Nacht der Forschung im April 2018 ihr Forschungsthema der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, aber noch nicht genau wussten, wie sie an dieses Vorhaben herangehen sollten.

Der Workshop selbst bestand aus zwei Terminen, einem im November 2017 und einem im Januar 2018, bei denen Sarah Funk (Science Center Netzwerk) und Silvia Prock (Uni Innsbruck) die TeilnehmerInnen begleiteten. Neben den Workshops wurden vom Organisationsteam persönliche Gespräche, Hilfe bei der Formulierung der Texte sowie bei der Suche nach Fotos für die visuelle Darstellung des Themas angeboten.

Bei dem ersten Termin wurden verschiedenste interaktive Wissensformate – beispielsweise Experimente, Rollenspiele, Exhibits, Shows und Vorführungen sowie Tinkering – vorgestellt und, von der Theorie in die Praxis, auch selbst ausprobiert. Von der Theorie in die Umsetzung wurde an den konkreten Ideen der TeilnehmerInnen gearbeitet. Als Vorbereitung auf den zweiten Workshop vertieften die TeilnehmerInnen diese Ideen und verschriftlichten sie als Konzept.

Bei dem zweiten Termin ging es primär um Vermittlungsstrategien. Die überarbeiteten Konzepte wurden in der Gruppe vorgestellt und gemeinsam diskutiert. So hatten die TeinehmerInnen die Chance, vorab Feedback voneinander und weitere Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Wissenschaftskommunikation zu bekommen. Es ging dabei bis in die Details: Anhand von theoretischem Input der Referentinnen wurden die Texte sprachlich bzw. textlich gegenseitig analysiert.

Das Feedback der TeilnehmerInnen zum KommunikationsHub war sehr gut. Das Organisationsteam hat beobachtet, dass durch die Workshops und die Begleitung die Ideen, das Konzept zur Umsetzung sowie die Texte an Qualität gewonnen haben. Selbst jene TeilnehmerInnen mit mehr Wissenschaftskommunikationserfahrung konnten durch die vielen neue Anregungen und Feedbackrunden profitieren.

Kontakt & Fotos: Annemarie Hochkönig (Universität Salzburg)

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Die neue Medical Device Regulation (MDR) und ihre Auswirkungen auf klinische Prüfungen

Motivation für diese Informationsveranstaltung war die neue Medizinprodukteverordnung. Sie heißt Medical Device Regulation – kurz: MDR – und muss ab dem 26. Mai 2020 umgesetzt werden. Die neue Richtlinie wird die bisherigen Richtlinien (93/42/EWG MDD, 90/385/EWG AIMD) ersetzen. Dies betrifft ForscherInnen, WissenschaftlerInnen und die Produktion von Medizinprodukten. Auch Ideen, die in den nächsten Jahren geplant sind, müssen die neuen Regularien bereits umsetzen.

Zu diesem Thema veranstalteten das Wissenstransferzentrum West, die Medizinische Universität Innsbruck, das Koordinierungszentrum für Klinische Studien und die Standortagentur Tirol gemeinsam am 23. Jänner 2018 diesen Informationstag. Frau Sabine Embacher, Leiterin des Koordinierungszentrums für Klinische Studien begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung und leitete ins Thema ein. Anschließend  boten zwei Referenten Einblicke und Hintergrundinformationen über die umfangreichen Änderungen und Neuerungen der Verordnung und ihre Auswirkungen auf klinische Prüfungen.

Daniel Rubisoier, Qualitätsmanager im Koordinierungszentrum für Klinische Studien, bot einen anschaulichen und zugleich verständlichen Überblick über die bevorstehenden Änderungen. Darüber hinaus zeigte er künftige Herausforderungen und Anforderungen an Forschende und Hersteller im Bereich Medizinprodukte auf. Anschließend stellte Martina Mitrovic, Monitorin im Koordinierungszentrum für Klinische Studien, den aktuell einzuhaltenden Weg „von der Einreichung bis zur Durchführung einer klinischen Prüfung“ für Medizinprodukte vor.

Abschließend wurde die Thematik in großer Runde diskutiert. Das Thema der Sicherheitsklassen zur Einteilung der Medizinprodukte stand hierbei im Mittelpunkt. Diese können sich mit der neuen Verordnung verschieben, was wiederum einen deutlichen Mehraufwand hinsichtlich Zertifizierung und Zulassung bedeutet. Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt war die Dokumentation, die für eine Zertifizierung ab 2020 rückwirkend beigebracht werden muss. Gerade wegen der Neuerung der rückwirkenden Dokumentation war es sehr wichtig auf die Thematik hinzuweisen und weiter einzugehen. Somit konnten alle von dieser Veranstaltung profitieren.

Die Veranstaltung war mit 35 Teilnehmern sehr gut besucht und wurde allgemein äußerst positiv beurteilt. Besonders positiv wurden die gut aufgeschlüsselten Erläuterungen der einzelnen Kapitel der neuen Verordnung durch Herrn Rubisoier aufgenommen. Trotz ihrer Komplexität wurde der teilweise komplizierte Sachverhalt verständlich vermittelt und alle Fragen klar beantwortet.

Download Programm (PDF)

Kontakt & Foto: Pamela Schech (Medizinische Universität Innsbruck)

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