Noch Fragen?

In unseren FAQs haben wir für Sie die wichtigsten Fragen zum Thema Technologietransfer gesammelt. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, wenden Sie sich bitte an das Team des WTZ West!

Wer ist das WTZ West?

Das Wissenstransferzentrum West ist ein Zusammenschluss der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität Innsbruck, der Paris-Lodron-Universität Salzburg, der Universität Mozarteum Salzburg, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Als assoziierte Partner sind außerdem das Management Center Innsbruck und das Center for Academic Spin-Offs Tyrol Teil des Projekts. Genauere Informationen zum WTZ West und seinen Projektpartnern finden Sie unter den Menüpunkten „Über uns“ bzw. „Projektpartner“.

Was haben Sie vom WTZ West?

Das WTZ West bringt Sie mit den passenden Experten für Ihr Forschungsanliegen zusammen. Egal für welche betriebliche Fragestellung Sie einen Partner in der universitären Forschung benötigen – das WTZ West fungiert für Sie als Schnittstelle und stellt kostenlos alle nötigen Kontakte her. So sparen Sie Zeit und Mühe und brauchen nicht selbst auf die Suche nach dem passenden Experten für Ihr Anliegen zu gehen – einfach und zentralisiert erledigt das gerne das Team des WTZ West für Sie. Unser einheitliches Anfrageformular sorgt dafür, dass Ihr Anliegen möglichst schnell und zielgerichtet an die richtigen Experten weitergeleitet wird und erspart Ihnen so die zeitaufwändige Recherche. Natürlich behandeln wir Ihre Anfrage auf Wunsch auch zunächst anonym. Unser Ziel ist es, eine Win-win-Situation für beide Seiten zu schaffen: Unternehmen kommen unkompliziert an die wissenschaftlichen Ressourcen, die sie benötigen, während gleichzeitig das universitäre Forschungswesen mit neuen, spannenden Projekten aus der österreichischen Wirtschaft belebt wird.

Wie funktioniert der Weg zu Ihrem Forschungsprojekt?

Ganz einfach: Der erste Schritt ist eine unkomplizierte Kontaktaufnahme mit dem WTZ West. Wenn Sie schon ein konkretes Anliegen im Kopf haben, bitten wir Sie, uns direkt über unser Anfrageformular die groben Details zukommen zu lassen. Dies erleichtert es uns, so schnell wie möglich den passenden Projektpartner für Ihre Problemstellung zu finden. Bei allgemeinen Fragen helfen wir Ihnen gerne unter office@wtz-west.at weiter.

Sobald das WTZ West für Sie den Kontakt zum passenden Forschungsexperten hergestellt hat, kann Ihr Anliegen als neues Drittmittelprojekt in die Wege geleitet werden. Neben der Absicht zur Kooperation mit Ihrem Projektpartner sind dazu unter Umständen einige weitere administrative Schritte innerhalb der Universität notwendig. So müssen etwa alle Projektverträge grundsätzlich erst durch die Universität genehmigt werden. Die internen Regelungen für ein solches Genehmigungsverfahren hängen dabei von der jeweiligen Hochschule ab, mit der Ihr Projekt durchgeführt wird, in der Regel sind jedoch das Forschungsservice bzw. die Rechtsabteilung für die Genehmigung zuständig.

Drittmittelprojekt – was bedeutet das?

Wenn Sie über das WTZ West eine Forschungskooperation mit der Universität eingehen, läuft Ihr Projekt in der Regel als sogenanntes Drittmittelprojekt. Dies bedeutet, dass die Hochschule die Finanzierung des konkreten Forschungsvorhabens nicht selbst übernimmt, sondern das von Seiten Dritter, d.h. etwa durch ein Unternehmen bzw. durch Stadt oder Land geschieht.

Wem gehören Ergebnisse von Drittmittelprojekten?

Die Rechte an den erzielten Forschungsergebnissen können entweder dem Unternehmen oder der Universität zufallen. Grundsätzlich ist es durchaus möglich, dass Sie als Unternehmen die Rechte an den Ergebnissen des Projekts erhalten, die Universität muss dafür entsprechend der einschlägigen nationalen und internationalen Bestimmungen (insb. Universitätsgesetz und Vertrag über die Arbeitsweise der europäischen Union AEUV) jedoch ein marktkonformes Entgelt inklusive Gewinnaufschlag verlangen. Als Unternehmen sollten Sie sich also bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass Forschungsaufträge (im Gegensatz zu bestimmten Projektarbeiten oder Abschlussarbeiten) von der Universität zu marktüblichen Preisen und nicht etwa gratis oder kostengünstiger durchgeführt werden.

Wer sind die beteiligten Projektparteien?

Ein Drittmittelprojekt kann entweder zwischen Drittmittelgeber und Projektleiter persönlich zustande kommen oder zwischen Drittmittelgeber und der Universität. Vereinfacht gesagt regelt dies also, ob Sie als Unternehmen direkt mit dem Wissenschaftler oder aber mit der Universität als „Mittelsmann“ zusammenarbeiten. Besteht Ihre vertragliche Beziehung mit dem Projektleiter persönlich, handelt es sich um ein sogenanntes „Ad Personam“-Projekt (§ 26 Universitätsgesetz), bei dem die Universität aus juristischer Sicht nicht beteiligt ist, sondern unter Umständen nur ihre Ressourcen, Infrastruktur oder Ähnliches zur Verfügung stellt. Sofern die Universität Salzburg Vertragspartner wird, handelt es sich um ein sogenanntes Projekt gemäß § 27 Universitätsgesetz. In beiden Fällen fällt ein Kostenersatz an, der an die Universität abzuführen ist.

Welche Kosten kommen bei einer Kooperation auf Sie zu?

Den Kontakt zu den besten Kooperationspartnern für Ihr Anliegen stellt das WTZ West vollkommen kostenlos für Sie her. Die jeweiligen Kosten für den tatsächlichen Forschungsauftrag hängen dann natürlich ganz von Art und Umfang des Projekts ab und werden gesondert vertraglich vereinbart. Die direkten Kosten für die Durchführung eines Projektes durch die Universität umfassen dabei unter anderem Personalkosten, Reisekosten etc. Darüber hinaus fallen jedoch auch indirekte Kosten, zum Beispiel für räumliche Infrastruktur, Verwaltungsdienstleistungen, Strom oder Ähnliches an. Laut Universitätsgesetz ist an die Universität Salzburg voller Kostenersatz zu leisten, das heißt der Kostenersatz umfasst den fixen und den variablen Aufwand für die Durchführung des Forschungsauftrages an der jeweiligen Hochschule.

Ihre Frage war leider nicht dabei?

Unter office@wtz-west.at helfen wir Ihnen gerne weiter!


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns doch mit Ihrer eigenen Projektanfrage!